Kirche für die Welt

Kirchliches Leben braucht die Verwurzelung in der Gemeinde. Als Gemeinde sind wir aber auch Teil der weltweiten Kirche(n), Nachbarn anderer Religionsgemeinschaften, wir sind Mit-Menschen und Schicksalsgenossinnen der einen grossen Schöpfung Gottes.

Darum engagieren wir uns über unsere Grenzen hinaus und unterstützen die jährliche ökumenische Kampagne der kirchlichen Hilfswerke Brot für alle und Fastenopfer.

Unsere Spenden gehen an...

Ein Teil des gesammelten Geldes geht direkt an ein ausgewähltes Projekt in Indonesien. Hier einige Infos dazu:

Lokale Gemeinschaften wehren sich gegen industrielle Monokulturen

Der weltweit rasant steigende Konsum von Palmöl ist einer der wichtigsten Treiber für Land Grabbing in Südostasien und zunehmend auch in tropischen Ländern Afrikas und Lateinamerikas. Brot für alle unterstützt Partnerorganisationen wie Walhi in Indonesien sowie GRAIN und Friends of the Earth in Westafrika, Zentralamerika und Malaysia darin, sich gegen die weitere Ausbreitung der Ölpalmmonokulturen zu wehren.

Die Ölpalme kommt ursprünglich aus Westafrika. Dort wird das Öl traditionell von Frauen verarbeitet und ist wichtiger Bestandteil der lokalen Küche. Mit der Frauenorganisation RADD in Kamerun engagiert sich Brot für alle dafür, dass die Frauen diesen wichtigen lokalen Wirtschaftszweig nicht an internationale Konzerne verlieren.

In der Schweiz fordern wir Finanzinstitutionen auf, sich aus Investitionen in Ölpalmplantagen zurückzuziehen, und Grossverteiler, weniger palmölhaltige Produkte zu verkaufen. Nicht zuletzt dank der Kampagne von Brot für alle und Fastenopfer im Herbst 2017 und den darauffolgenden Gesprächen mit den Grossverteilern haben Coop und Aldi 2018 öffentlich bekannt gegeben, Palmöl wo möglich zu reduzieren.

 

Informationen zur aktuellen Kampagne gibt es unter www.sehen-und-handeln.ch.

In der ganzen Kirchenregion Seeland West laufen zahlreiche Anlässe unter dem Titel "Meine Welt - deine Welt".